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Physikalisch-Technische Assistenten

Inhalt

Herzlich Willkommmen bei der Abteilung Physik des Berufskollegs in Olsberg

Sonnenfinsternis zu 92% am 13. August 1999, fotografiert von Schülern der Physikabteilung.

 

Hier erhalten Sie Informationen über den Bildungsgang

Staatlich geprüfte Physikalisch-Technische Assistentin/

Staatlich geprüfter Physikalisch-Technischer Assistent

Was ist das Ziel der Ausbildung?

Dieser Bildungsgang bietet Schülerinnen und Schülern mit Fachoberschulreife (FOR) sowie Schülerinnen und Schülern mit Fachhochschulreife (FHR) bzw. Allgemeiner Hochschulreife (AHR) eine Berufsausbildung in dem naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld der Physik und der physikalischen Technik.

Nach der Ausbildung ist man berechtigt, folgenden Titel zu tragen:

Staatlich geprüfte Physikalisch-Technische Assistentin/

Staatlich geprüfter Physikalisch-Technischer Assistent

 

Ausbildungsdauer und Berechtigung

Die Ausbildung für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife) dauert drei Jahre.

Ebenso werden Schülerinnen und Schüler nach der Klasse 9 von Gymnasien aufgenommen, die die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe nachweisen können. In diesem doppelqualifizierenden Bildungsgang kann die Schülerin/ der Schüler einen Berufsabschluss und die Fachhochschulreife erwerben.

Für Schülerinnen und Schüler, die bereits die Fachhochschulreife bzw. die Allgemeine Hochschulreife besitzen, dauert die Berufsausbildung zwei Jahre.
Die wöchentliche Ausbildungszeit (Praxis und Theorie) beträgt für beide Bildungsgänge 36 Stunden, siehe Rahmenstundentafel.

Art der Ausbildung

Die Ausbildung in Theorie und Praxis erfolgt nach den für das Land NRW geltenden Lehrplänen. Unterricht und Ausbildung werden in speziellen Fachräumen und Laboratorien, die mit professionellen Gerätschaften und Versuchseinrichtungen ausgestattet sind, durchgeführt. Ein Betriebspraktikum (mindestens 8 Wochen) ist ebenfalls Bestandteil der Ausbildung. Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab.

 

In den berufsspezifischen Fächern soll der Anteil der Laborausbildung/Fachpraxis mindestens die Hälfte des Stundenvolumens betragen.

 

genauere Informationen zu den Fächern

In welchen Bereichen sind Physikalisch-Technische Assistenten tätig?

Technische Assistenten sollen die in Laboratorien, Prüf- und Versuchsfeldern vorkommenden technisch-wissenschaftlichen Arbeiten nach Anweisung oder auch selbstständig ausführen können.

Einen umfassenden Ausbildungsanteil macht die rechnergestützte physikalische Messtechnik, die Sensorik und die Werkstoffprüfung aus. Diese Technologien werden im Bereich der Messwerterfassung, -verarbeitung und -auswertung mit Datenverarbeitungsanlagen gekoppelt. Unterschiedliche Programmiersprachen und Kenntnisse in Elektro- und Dokumentationstechnik sind hier ebenso nötig wie Englisch als Fremdsprache.

Einsatzbereiche in Industrieunternehmen:

Mess- und Prüftechnik, Elektro-, Metall- und Fahrzeugindustrie, Werkstoffprüflabore und Qualitätssicherungsabteilungen der verschiedensten Industriezweige.

Einsatzbereiche in Instituten:

Universitäten, Technische Hochschulen, Eich- und Prüfämter, Kernforschungsanlagen, Bundeskriminalamt, TÜV, Umweltschutzbehörden sowie Faunhofer- und Max-Planck-Institut.

Welche weiteren Möglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Neben einer beruflichen Tätigkeit als physikalisch-technischer Assistent gibt es nach der Ausbildung weitere Möglichkeiten der Ausbildung:

  • Besuch der Klasse 13 der Fachoberschule zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife;
  • Studium an den Fachhochschulen des Landes.

Was kostet die Ausbildung?

Ein Schulgeld wird nicht erhoben. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Landes NRW. Eine Förderung nach BAföG ist möglich.

Wie kann ich mich anmelden?

In den 3-jährigen Bildungsgang kann aufgenommen werden, wer die Fachoberschulreife nachweist, und in den 2-jährigen Bildungsgang, wer die Fach- bzw. die Allgemeine Hochschulreife nachweist.

Ebenso werden Schülerinnen und Schüler nach der Klasse 9 von Gymnasien aufgenommen, die die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe nachweisen können.

Für die Bewerbung reichen Sie bitte folgene Unterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • erforderliches Zeugnis
  • Passbild
  • bei Minderjährigen Zustimmungserklärung der Erziehungsberechtigten

Die Anmeldungen werden bis Ende Februar jeden Jahres für das darauffolgende Schuljahr entgegengenommen.

weitere Informationen unter

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