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Versorgungstechnik (SHK)

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Willkommen auf den Internetseiten der Versorgungstechnik am Berufskolleg Olsberg

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Tel.: 0291 - 94 - 5300 oder 0291 - 94 - 5286

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Ihre Ansprechpartner sind Herr Stefan Vernholz (Klassenlehrer SHK1/3/4), Herr Erik Stehfest (Klassenlehrer SHK2), Herr Christian Mühlhause und Herr Elmar Mönig.

Berufsbild der Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Viessmann Anlagenschema
"Superhelden" Infoseite SHK-Ausbildung

Alle Menschen benötigen Wasser – sowohl kaltes als auch warmes. Es gibt verschiedene  Möglichkeiten dieses Wasser zu erwärmen, die Umsetzung ist jedoch von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Auch Sanitärobjekte wie Bäder - für uns im täglichen Leben längst zur Selbstverständlichkeit geworden - müssen immer höhere Ansprüche an Hygiene, technische Funktionalität, optische Gestaltung  und optimale Raumausnutzung erfüllen.Überall dort, wo Wasser gebraucht wird, entsteht auch Abwasser. Die Entsorgung dieses Abwasser - ebenfalls längst eine Selbstverständlichkeit in unserem täglichen Leben - erfordert ebenso ein großes Fachwissen wie die Beheizung des Gebäudes.Die meisten Menschen fühlen sich am wohlsten, wenn das Raumklima in Wohn- und Arbeitsbereich ausgeglichen ist. Dieses Raumklima wird durch Heizungs- Klima- und Lüftungsanlagen geregelt.

Bei all diesen beschriebenen Bereichen handelt es sich mittlerweile um hochmoderne Systeme, die bereits im Neubau oder nachträglich im Altbau installiert werden können. In jedem Fall sind maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Dieses erfordert gute Fachkenntnisse, handwerkliches Geschick, ein Gespür für optische Gestaltung und Kreativität.
Außerdem spielen in diesem Berufsfeld der Umweltschutz und der sparsame Umgang mit der Heizenergie eine ganz entscheidende Rolle, deshalb sind genaue Kenntnisse über den aktuellen Stand der angewendeten Technik unerlässlich.

In diesem Beruf sind also kompetente Fachleute gefragt, die nicht nur über handwerkliches Geschick verfügen, sondern die darüber hinaus auch in der Lage sind, mit der schnell fortschreitenden Technik Schritt zu halten.  Außerdem sollten diese Fachleute willens sein, sich über den jeweils aktuellen Stand der Verordnungen und Gesetze sowie  Fördermöglichkeiten in diesen Bereichen zu informieren.

Die Ausbildungsvoraussetzungen

  • Mindesten den Hauptschulabschluss nach Klasse 9,
  • Interesse an technischen Sachverhalten.

Zu den Ausbildungsbetrieben

Die Betriebe der SHK-Branche im Hochsauerlandkreis, welche der Innungen Brilon und Meschede angehören, finden Sie im Internet unter:

 www.kh-hochsauerland.de  oder beim:

Die Ausbildungsdauer

In der Regel dauert die Ausbildung 3,5 Jahre, kann aber unter bestimmten Bedingungen verkürzt oder verlängert werden.

Der Berufsschulunterricht

Der Berufsschulunterricht ist folgendermaßen geregelt. Vom ersten Ausbildungsjahr bis zum dritten Ausbildungsjahr findet ein so genannter Blockunterricht statt. Dies bedeutet, dass die Auszubildenden von Montag bis Donnerstag zum Berufsschulunterricht in das Berufskolleg kommen, freitags gehen sie in den Ausbildungsbetrieb. Dieser Blockunterricht findet alle drei Wochen statt. In der anderen Zeit gehen die Auszubildenden in ihren Ausbildungsbetrieb oder zur Überbetrieblichen Ausbildung.

Im vierten Ausbildungsjahr wird dieser Blockunterricht aufgehoben. Die Auszubildenden kommen dann einmal pro Woche und zwar immer freitags zum Berufsschulunterricht.

Die Fächer des Berufsschulunterrichts

Die Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik werden in dem  berufsbezogenen Lernbereich in folgenden Fächern unterrichtet:

  • Anlagenplanung,
  • Anlagenanalyse und
  • Kundendienst.

Die Lerninhalte werden in die so genannten Lernfelder unterteilt. Diese Lernfelder beinhalten das theoretische und praktische Wissen der unterschiedlichsten Bereiche. In den Lernfeldern sind Lernsituationen enthalten, die der betrieblichen Realität sehr nahe kommen, so dass auf diese Weise folgende Kompetenzen erworben werden können:

  • Handlungskompetenz,
  • Fachkompetenz,
  • Personalkompetenz,
  • Sozialkompetenz,
  • Methoden- und Lernkompetenz.

Dabei werden die technischen- und mathematischen Hintergründe nicht - wie Sie es vielleicht aus Ihrer bisherigen Schullaufbahn kennen – seperat unterrichtet, sondern sind Bestandteil der Lösung eines mehr oder weniger komplexen Problems aus dem täglichen Berufslebens.

Neben diesem berufsbezogenen Lernbereich werden folgende berufsübergreifende Lernbereiche unterrichtet:

  • Wirtschafts- und Betriebslehre,
  • Deutsch/Kommunikation,
  • Religionslehre,
  • Sport/Gesundheitslehre,
  • Politik/Gesellschaftslehre.

Zum Schuljahresende erhalten die Auszubildenden ein Zeugnis des  Berufskollegs Olsberg.

Zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird die Zwischenprüfung durchgeführt. Zu dieser Prüfung wird ein kleiner Kundenauftrag vorgegeben. Zuerst erfolgt die theoretische Arbeitsplanung durch den Prüfling und die Zusammenstellung aller erforderlichen Materialien  und Werkzeuge. Danach wird der Kundenauftrag in den Räumlichkeiten des Berufskollegs Olsbergs praktisch durchgeführt. Am Ende der Prüfung findet ein ca. 15-minütiges Fachgespräch über den durchgeführten Kundenauftrag statt.

Zu der Gesellenprüfung

Die Gesellenprüfung findet nach 3,5 Jahren statt - es sei denn, dass gewichtige Gründe für eine Lehrzeitverkürzung- oder Verlängerung sprechen.
Bei der Gesellenprüfung wird, wie bereits von der Zwischenprüfung bekannt, ein Kundenauftrag vorgegeben, der jetzt jedoch wesentlich komplexer ist.
Auch hierbei erfolgt zuerst die theoretische Arbeitsplanung durch den Prüfling und die Zusammenstellung der erforderlichen Materialien  und Werkzeuge. Danach wird der Kundenauftrag wieder in den Räumlichkeiten des Berufskollegs Olsberg praktisch durchgeführt.
Am Ende dieser Prüfung findet ein 20-minütiges Fachgespräch über den durchgeführten Kundenauftrag statt. Die erbrachten Leistungen werden benotet und erscheinen auf dem Gesellenbrief. Neben dem Gesellenbrief erhalten die Schüler das Abschlusszeugnis des Berufskollegs Olsberg. Auf diesem Zeugnis erscheinen dann alle Fächer, die während der 3,5-jährigen Ausbildungszeit unterrichtet wurden, mit den jeweils erbrachten Leistungen.

Mit dem Berufsschulabschluss erwerben Schülerinnen und Schüler den Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife -, wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden haben und die für die Fachoberschulreife notwendigen Englischkenntnisse nachweisen. Die obere Schulaufsichtsbehörde kann zulassen, dass an die Stelle von Englisch eine andere Fremdsprache tritt. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler die Fachoberschule Klasse 12 besuchen und die Fachhochschulreife erwerben.

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